Verlust der Arbeitskraft/Gesundheit
Dread Disease
Das Risiko einer dread disease - übersetzt: schwere Krankheit – mit seinen erheblichen Folgen auch für die finanzielle Versorgung eines Versicherten und seiner Familie können Sie absichern.
Wofür ist diese Art der Absicherung sinnvoll? Sie greift dann, wenn ein bestimmtes Krankheitsbild oder schlimme Vorkommnisse wie zum Beispiel Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Mutiple Sklerose, Parkinson oder Ähnliches auftreten.
Diese ursprünglich aus dem anglo-amerikanischen Raum kommende Versicherung wird in Deutschland inzwischen von verschiedenen Gesellschaften angeboten.
Ist die Dread Disease Versicherung ein Ersatz für die Berufsunfähigkeitsversicherung? Gelegentlich wird diskutiert, ob für Berufe mit überwiegender Bürotätigkeit eine Dread Disease Versicherung vielleicht besser sei. Keinesfalls ist „Dread Disease“ ein Ersatz für die Berufsunfähigkeitsversicherung; die Leistungen sind nicht vollständig vergleichbar.
Im Gegensatz zur klassischen Berufsunfähigkeitsversicherung wird meistens eine fest vereinbarte Versicherungssumme einmalig nach der Diagnose gezahlt und nicht erst bei Eintritt von finanziellen Folgen (z. B. Behandlungskosten, Einkommenseinbußen). Die Anerkennung des Versicherungsfalls ist relativ problemlos. Die Dread Disease Versicherung zahlt auch dann, wenn der Versicherte zwar eine schwere Krankheit erleidet aber später trotzdem regulär in seinem Beruf weiter arbeitet. Nachteil: Viele Erkrankungen, die zur Berufsunfähigkeit führen – zum Beispiel psychische Leiden oder Rheuma – sind bei Dread Disease nicht abgedeckt. Die Auszahlung der Versicherungssumme auf einen Schlag kann bei jüngeren Versicherten nachteilig sein, da sie noch lang mit der Berufsunfähigkeit leben müssen.
Aber: welche Form der Absicherung Ihrer Arbeitskraft sinnvoll ist, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Wir beraten Sie.